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Durchschlafen – eine moderne Erfindung?

Eine blitzeblank geputzte Wohnung, ein gut bezahlter Job, eine ansehnliche Figur – all das sind ein paar der täglichen Herausforderungen, die uns durch den Alltag begleiten. Danach völlig übermüdet ins Bett fallen und endlich acht bis zehn Stunden durchschlafen. Ein Traum der bei vielen Menschen ein Traum bleibt.


Der Schlaf verändert sich mit der Zeit

Schlecht schlafen tut jeder mal. Wenn es aber zur Gewohnheit wird, kann es krank machen. Und wer nachts nicht durchschlafen kann, fühlt sich am nächsten Morgen wie gerädert. 35% der Deutschen kennen dieses Problem nur allzu gut: Vor allem Männer und Frauen in der zweiten Lebenshälfte leiden unter Schlaflosigkeit oder Insomnie, wie Mediziner es nennen. Mit zunehmenden Alter verändert sich nämlich nicht nur unser Körper, sondern auch unser Schlaf – durschlafen wird zunehmend schwieriger. Einer der Gründe dafür ist bei Frauen die Menopause: Durch das Absinken des Östrogenspiegels kommt es zu Hitzewallungen, die in der Nacht von vielen Menschen als störend empfunden werden. Wenn sich der Hormonspiegel mit der Zeit wieder auf einem niedrigeren Niveau einpendelt, kehrt der gesunde Schlaf zurück.



Probleme beim Durchschlafen können krank machen

Schlaf zählt zu den Grundbedürfnissen, ohne ihn können wir krank werden. Bereits drei schlaflose Nächte ununterbrochenen Wachseins führen zu Unkonzentriertheit, verwaschener Sprache und sogar manchmal zu Halluzinationen. Den genauen Grund dafür konnten Forscher bisher nicht erklären. Zwar wird in den Schlaflaboren das Phänomen beobachtet, doch stellt es die Wissenschaft noch vor viele Fragen.


Wie sich der Körper nachts regeneriert

Fakt ist: Schlaf ist ein hochaktiver Prozess. Er betreibt wichtige Reparaturarbeiten am Körper und Geist. Dafür sind zwei Phasen fundamental: Die Tiefschlafphase und die Traum- oder REM-Schlafphase (vom Englischen “Rapid Eye Movement”). Im Tiefschlaf wird unser Immunsystem aktiviert und Wachstumshormone werden vom Gehirn ausgeschüttet, um neue Zellen aufzubauen. Im Traum- oder REM-Schlaf rollen die Augen unter den geschlossenen Lidern schnell hin und her. Unser Gehirn ist aktiver als im wachen Zustand, wir träumen viel und verarbeiten vergangene Ereignisse. Im Laufe der Jahre reduzieren sich Traumschlaf-, sowie die Tiefschlafphasen. Es wurde beobachtet, dass die Schlafenszeit in dieser Phase bei jungen Erwachsenen 19 Prozent beträgt. Bei Menschen im Alter zwischen 36 und 50 Jahren aber sinkt der Tiefschlaf-Anteil auf nur rund drei Prozent. Laut Forscher sei das aber völlig normal und unbedenklich.


Schnarchen und Gedankenkarussell

Das Schnarchen des Partners ist ebenfalls ein Grund, der uns den Schlaf rauben kann. Aber auch ständiges Grübeln in der Schlafstätte können die Nachtruhe stören: Wenn die Gedanken um Konflikte und den Alltag kreisen, hindern sie uns häufig daran schnell einzuschlafen. Das Problem dabei ist, dass wir uns meist erst dann damit auseinandersetzen, wenn wir zur Ruhe kommen wollen. Schuld daran haben Schlafhormone, die bei Dunkelheit auf unsere Stimmung drücken. Ein typisches Phänomen ist auch das Wachliegen ab zwei oder drei Uhr in der Früh. Ab dann beginnt der Körper damit das Stresshormon Cortisol auszuschütten, um uns schrittweise für den nächsten Tag vorzubereiten. Damit hat sich das Thema schlafen erledigt.


Was hilft beim Durchschlafen?

Neben dem Alter, dem Partner oder der eigenen Lebenssituation gibt es trotz allem Dinge, um einen guten Schlaf zu begünstigen. Dazu zählen:

  • Sport
  • Gesunde Ernährung
  • Sex
  • Sanfte pflanzliche Mittel aus Hopfen und Baldrian
  • Ätherische Öle wie Kamille und Lavendel

Im Durchschnitt wachen wir 28 Mal pro Nacht auf – Ein Überbleibsel aus der früheren Zeit. Damals hatte es die Funktion uns vor Gefahren zu schützen, somit war durchschlafen gar nicht vorgesehen. Heutzutage macht der natürliche Weckalarm keinen Sinn mehr. Glücklicherweise nehmen wir dieses Aufwachen meist nicht war. Nur wer länger als drei Minuten am Stück wach ist, kann sich daran erinnern.



Wir bekommen mehr Schlaf, als wir glauben

Viele Menschen, die von Insomnie geplagt werden, schwören sie hätten kein Auge zubekommen. Dabei verschätzen wir uns enorm bei der gefühlten Länge des Wachliegens und der, wie oft wir aufwachen. So kann die Zeit der Schlaflosigkeit getrost um die Hälfte gekürzt werden. Damit bekommen wir subjektiv viel eher das Gefühl letzte Nacht genügend geschlafen zu haben.


Die überschätzte Schlafdauer

Es stimmt nicht, dass jeder durchschnittlich sieben Stunden pro Nacht schlafen sollte. Ein Mythos, der in unseren Köpfen weit verbreitet ist. Es gibt Menschen, die benötigen mehr Schlaf und andere, die mit wenig auskommen. Einstein schlief in der Regel 14 Stunden pro Nacht, während Napoleon mit nur vier Stunden auskam. Bekommt also ein Langschläfer unter der Woche mal weniger und ein Frühaufsteher am Wochenende mal mehr Schlaf, ist das absolut nicht dramatisch. Mit den Jahren erübrigt sich das Problem ohnehin von allein, in denen wir manchmal nur noch fünf Stunden pro Nacht brauchen.

 

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