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Holz, nachhaltiges Naturwunder im Möbelbau

Holz ist massiv, solide und ökologisch. Dadurch eignet sich die natürliche Ressource für den Einsatz in der Möbelproduktion und erfüllt die Anforderungen an nachhaltiges Wohnen.

Ein Gewinn fürs Klima

Bäume leisten einen großen Dienst für den Klimaschutz. Sie entziehen der Luft Kohlestoffdioxid und speichern es über Jahre. Es wird erst freigesetzt, wenn das Holz verrottet oder verbrannt wird.
Holz reguliert außerdem die Luftfeuchte in Wohnräumen, da das Material Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben kann. Damit ist Holz ideal für umweltschonendes und gesundes Wohnen.
Aber nicht jede Holzart ist ökologisch sinnvoll, folgende Hinweise sollten Sie daher beim Möbelkauf beachten:

  • An Siegeln und Zertifikaten orientieren
  • Möglichst auf Tropenholz verzichten
  • Vor dem Kauf Herkunft der Hölzer erfragen
  • Holz aus regionalen Wäldern bevorzugen
  • In qualitativ hochwertiges Massivholz investieren

Siegel für nachhaltiges Holz

Anhand von Zertifikaten lässt sich erkennen, ob das Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung kommt. Das sind die drei wichtigsten Siegel:

Ökosiegel Naturland: Der Verband zertifiziert Waldbetriebe, die nach strengen ökologischen Kriterien Forstwirtschaft betreiben.
Das FSC-Siegel: Legt ökologische Standards fest und berücksichtigt dabei gleichzeitig wirtschaftliche, sowie sozialförderliche Faktoren. Empfehlenswert vor allem für europäische Wälder.
Das PEFC-Siegel: Garantiert, dass das Holz überwiegend aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern kommt.

Warum Tropenholz vermieden werden sollte

Immer beliebter: Exotisches Tropenholz

Durch die steigende Nachfrage nach Holzarten aus dem Regenwald werden sie immer öfter auf künstlichen Riesenplantagen kultiviert, die die Urwälder vertreiben. Diese Monokulturen sind anfälliger für Schädlinge, daher müssen die Bauern vermehrt zu Pestiziden greifen, was negative Einflüsse auf die Umwelt hat. Seit einigen Jahren gibt es deswegen auch FSC-zertifiziertes Tropenholz. Aber aufgepasst: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Tropenhölzer aus Raubbau stammen ist trotzdem hoch und die strengen Umweltschutzrichtlinien vom FSC werden oft nicht eingehalten.

Auf Holzmöbel aus Teak, Eukalyptus, Akazie oder Mahagoni möglichst verzichten.

Die bessere Alternative: europäische Laubbäume

Nachhaltige Holzquelle: Regionale Wälder

Statt exotischer Holzarten lieber auf regionales Holz setzen. In Europa achtet man schon lange auf die nachhaltige Waldnutzung und auch die Transportwege liegen deutlich unter denen von Tropenholz. Ökologisch unbedenklich sind beispielsweise Birke, Douglasie, Ahorn und Buche.
Mit dem Kauf von Möbeln aus robustem Buchenholz kann man außerdem noch Gutes tun: Buche wird ab einem Alter von ca. 100 Jahren “rotkernig”, das bedeutet, dass sich der Kern der Buche verfärbt. Bei steigender Nachfrage der rotkernigen Buche lassen Förster die Bäume länger stehen.

Unser Tipp bei der Anschaffung von Gartenmöbeln: Eiche, Robinie und Lärche sind gute Alternativen zum tropischen Teak.

Langlebigkeit durch europäisches Massivholz

Neben der vielen ökologischen Vorteile punktet Vollholz auch durch seine Langlebigkeit. Die Investition in qualitativ hochwertige Holzmöbel lohnt sich und Sie werden nachhaltig von der Qualität profitieren.
Daher vertrauen wir bei Bruno bei der Herstellung unserer Produkte auf zertifiziertes Massivholz aus Europa. Diese Bauweise sorgt für Langlebigkeit, gute Belüftung und die Schonung natürlicher Ressourcen.

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