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Der Lichtwecker – Ein Erfahrungsbericht

„Es gibt nichts Schöneres als morgens vom Sonnenlicht und dem Zwitschern der Vögel aufgeweckt zu werden.“

Warme Sonnenstrahlen auf der Haut, ein Kitzeln in der Nase und zwitschernde Vögel, die ein sanftes Aufwachen bescheren – die warmen Monate sind schon etwas Schönes. Aber es kann ja nicht immer Sommer sein. Oder doch?

Leichter aufwachen in der dunklen Jahreszeit

Besonders bei der winterlichen Dunkelheit fällt es vielen Menschen sehr schwer morgens aus dem Bett zu kommen. Neben dem Auswandern kann auch ein Lichtwecker die Lösung für ein schonenderes Aufwachen sein: Er simuliert einen Sonnenaufgang, indem er den Schläfer mit ansteigendem Licht aufweckt, sodass er sanft, aber zur richtigen Zeit aufwacht.

Simulierter Sonnenaufgang

Ähnlich wie bei einem herkömmlichen Wecker wird eine genaue Uhrzeit eingestellt, zu der der Schlafende geweckt werden will. Eine bestimmte Zeit vor der eigentlichen Weckzeit fängt der Wecker dann langsam an, sanft und kontinuierlich das Licht ansteigen zu lassen und simuliert somit einen Sonnenaufgang. Einige Modelle bieten eine Aufwachphase von 30 Minuten an, dies variiert aber und kann nach den Vorstellungen des Benutzers eingestellt werden. Durch das ansteigende Licht bekommt der Körper über die Augenlider auch im Schlaf mit, dass es Zeit ist aufzuwachen. Der Schläfer beginnt zu blinzeln und das Glückshormon Endorphin wird vom Körper produziert, sodass die für den Schlaf notwendige Melatonin-Produktion gestoppt wird. Viele Lichtwecker bieten darüber hinaus auch eine Einschlafhilfe und simulieren einen Sonnenuntergang. Dies kann sehr hilfreich für Menschen mit Problemen beim Einschlafen sein.

Idealer Abstand

Im Idealfall sollte der Lichtwecker in einer Entfernung von maximal 70 Zentimetern von der Schlafposition des Benutzers stehen oder auf dem Kopfkissen aufgestellt werden – schließlich soll das Licht optimal die Augenlider erreichen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

 

 

Erste Schritte

Da ich seit einer gewissen Zeit Schlafstörungen habe und abends meist die Alltagsprobleme mit ins Bett nehme, machte ich mich auf die Suche nach einer Lösung. Meine Recherche brachte mich zum Lichtwecker, der mich schonend zum Einschlafen und zum Aufwachen bringen sollte. Zwei Tage später stand er bei mir zu Hause. Der Karton war relativ schwer, aber die Verpackung optisch sehr ansprechend. Im Inneren fand ich genau drei Dinge: Den Lichtwecker, das Stromkabel und eine benutzerfreundliche Bedienungsanleitung, die mich verständlich über alle Funktionen des Lichtweckers aufklärte. Das minimalistische Design gefiel mir. Also schloss ich den Wecker an, musste die Uhrzeit einstellen und los konnte es gehen.

 

 

 

Woche 1

Um ehrlich zu sein tat ich mich ein bisschen schwer damit den ersten Wecker für den nächsten Morgen zu aktivieren. Das Touch-Display und seine Funktionen verwirrten mich. Zuerst musste ich mir einen Ton aussuchen, der mich an besonders kurzen Nächten wecken sollte, wenn das Licht nicht reichen sollte. Ich hatte die Auswahl zwischen dem Radio und sieben Tönen, unter anderem Vogelzwitschern, Kühen auf der Weide oder ein sanftes Klavierspiel. Ich entschied mich für die zwitschernden Vögel. Die kommen einem sommerlichen Morgen meiner Meinung nach immer noch am nächsten. Nun musste noch die maximale Helligkeit eingestellt werden, die der Wecker morgens erreichen soll. Abschließend konnte die Lautstärke des Wecktons bestimmt werden. Neben der aktuellen Uhrzeit, leuchtete jetzt eine kleine Glocke auf. Irgendwie war ich mir trotzdem nicht sicher, ob der Wecker erstens wirklich gestellt war und zweitens mich tatsächlich aufwecken würde. Deshalb aktivierte ich zusätzlich den Alarm auf meinem Handy. Das Licht des Weckers weckte mich bereits mit rotem Licht nach der Hälfte des Zyklus, also 15 Minuten vor der geplanten Uhrzeit, auf.

Zwischenfazit

Anstatt morgens genervt zu sein und meinen schrillen Wecker auf Snooze zu stellen, fühlte ich mich erholt. Ein Gefühl, dass ich in den letzten Monaten selten hatte. Es braucht sicher ein paar Tage, um sich an das neue Aufwachen zu gewöhnen, danach will man aber nichts anderes mehr.

 

 

Woche 2 bis 4

Ich gewöhnte mich schnell an den Lichtwecker. Ein paar Tage später wurde ich dann zum ersten Mal vom Vogelzwitschern wach. Es war so real und ungewohnt, dass ich mehrere Tage dachte der Frühling sei da. Auch meine Nervosität, mit der ich sonst aufwachte, wurde weniger. Mit der Zeit war mir der Wecker so vertraut, dass ich in den meisten Fällen erst vom Weckton wach wurde. Allerdings nervte mich dieser nach einiger Zeit, da das Zwitschern der Vögel immer gleich ablief. Also wählte ich für den nächsten Morgen die Kuhtöne aus, die mich sanft in den Tag starten ließen. Ich erinnerte mich, dass es neben der Funktion als Leselampe auch den Einschlafmodus gab, den ich noch am gleichen Abend ausprobierte. Es machte mich zwar nicht unbedingt müde, aber das rote Licht sorgte für eine ruhige und entspannte Stimmung. Eine wichtige Ausgangsbasis zum Schlafen.


Fazit

Manchmal werde ich immer noch früher wach als geplant. Das gibt mir aber Zeit entspannt im Bett liegen zu bleiben und mich mental auf das Bevorstehende vorzubereiten. Um nicht zu verschlafen, gibt eine Snooze-Funktion, die sich durch ein Berühren der Wecker Oberseite einstellt und mir noch weitere zehn Minuten Ruhezeit gibt. Insgesamt bin ich ruhiger geworden und starte morgens mit einem besseren Gefühl in den Tag als vorher. Dennoch ist der Lichtwecker nicht für jeden Typ Mensch geeignet. Schläfer, die dazu neigen sehr tief und fest zu schlafen, würden mit großer Wahrscheinlichkeit weder vom Licht noch von den Wecktönen wach werden. Meine Erwartungen hat der Lichtwecker aber übertroffen. Ich habe Sonne. Jeden Tag. 30 Minuten. Wie kann man da nicht mit einem Lächeln in den Tag starten.

 

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