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Matratzenpflege und -reinigung: so geht’s richtig

Eine gute Matratze ist die Grundvoraussetzung für erholsamen Schlaf. Sie sorgt dafür, dass wir schnell einschlafen und uns vollends entspannen können. Wir verbringen sehr viel Zeit auf unserer Matratze. Dadurch wird sie täglich vielen Belastungen ausgesetzt. Es ist also unvermeidbar, dass es zu gewissen Verschmutzungen der Matratze kommt. Während wir schlafen, geben wir bis zu einem halben Liter Flüssigkeit ab. Diese Flüssigkeit gelangt in die Matratze. Da eine qualitativ hochwertige Matratze auch einen gewissen Preis hat, ist es wichtig, diese zu pflegen und regelmäßig zu reinigen. Nur so können wir uns sehr lange an ihr erfreuen. Vernachlässigen wir die Matratzenpflege und -reinigung, dann wird die Matratze zu einer Wohlfühloase für Hausstaubmilben. Dies kann besonders für Allergiker zu einem Problem werden. Somit ist eine richtige Pflege und Reinigung unabdingbar. Aber wie sieht eine richtige Matratzenpflege und -reinigung aus?

Matratzenpflege

Mit der regelmäßigen und richtigen Pflege können gewisse Verschmutzungen vorgebeugt werden und die Matratzenlebensdauer somit verlängert werden.

1. Regelmäßiges Lüften der Matratze

Während des Schlafens nimmt die Matratze eine Menge Flüssigkeit auf. Eine qualitativ hochwertige Matratze sollte diese Flüssigkeit problemlos aufnehmen können. Dennoch sollte darauf geachtet werden, die Matratze täglich auszulüften. Hierfür empfiehlt es sich, das Schlafzimmer nach dem Aufstehen direkt zu lüften. Die Matratze sollte am Besten komplett freigeräumt werden, sodass sie vollen Luftkontakt hat und die Feuchtigkeit abtransportiert werden kann. Mindestens einmal im Monat sollte der Matratzenbezug geöffnet und für mindestens sechs Stunden umgeschlagen werden. Dadurch wird der Matratzenkern entlüftet.

2. Drehen der Matratze

Es empfiehlt sich die Matratze alle 3 Monate um 180° zu drehen. Dadurch werden Liegekuhlen vorgebeugt und die Matratze wird gleichmäßiger abgenutzt.

3. Schutz vor Verschmutzungen

Eins der gängigsten Maßnahmen für den Schutz der Matratze ist das Aufziehen eines Bettlakens, Matratzenschoners oder einer Matratzenunterlage. Um die Lebensdauer zu verlängern und das Liegegefühl zu optimieren, kann ein Topper verwendet werden. Da man bei der Nutzung des Toppers nicht mehr direkt auf der Matratze liegt, wird diese weniger beansprucht.

4. Matratze absaugen

Regelmäßiges Absaugen der Matratze trägt viel zur Matratzenpflege bei. Dadurch saugen sie nicht nur kleine Krümmel oder Essensreste weg, sondern auch Staubpartikel und Hautschuppen. Milben und Milbenkot werden durch das Absaugen jedoch nicht nachhaltig entfernt.

Matratzenreinigung

1. Waschen des Matratzenbezugs

Wie man einen Matratzenbezug reinigt, hängt davon ab, wie eine Matratze aufgebaut ist. Ist die Matratze mit einem abnehmbaren Bezug ausgestattet, kann dieser ganz einfach abgenommen und gewaschen werden. Unsere Bruno Matratzen sind alle mit einem abnehmbaren Bezug versehen, der bei 60° gewaschen werden kann. Idealerweise lässt man den Bezug lufttrocknen. Er sollte jedoch nicht in der prallen Sonne trocknen, sondern lieber an einem trockenen, schattigen Ort. Hierfür spannt man den nassen Bezug beispielsweise über die Lehnen von vier Stühlen. So wird der Bezug perfekt trocken. Für eine optimale Durchlüftung empfiehlt es sich zudem den Bezug regelmäßig zu öffnen und die Oberseite des Matratzenbezugs umzuschlagen.

2. Reinigung der kompletten Matratze

Lässt sich der Matratzenbezug nicht abnehmen, muss darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Feuchtigkeit in die Matratze gelangt. Dringt zu viel Feuchtigkeit in die Matratze, kann es zur Bildung von Schimmel kommen. Außerdem fühlen sich Hausstaubmilben bei einer hohen Feuchtigkeit besonders wohl. Damit erst keine Flüssigkeit in die Matratze gelangt, empfiehlt sich eine Trockenreinigung mit Natron oder Backpulver. Hierfür wird das Pulver gleichmäßig auf den Matratzenbezug gestreut und über mehrere Stunden eingewirkt. Das Pulver kann zusätzlich mit einer weichen Bürste in die Matratzenoberfläche eingearbeitet werden. Abschließend kann das Pulver mithilfe des Staubsaugers abgesaugt werden. Die Reinigung mit Natron und Backpulver neutralisiert nicht nur die Gerüche, sie sorgt auch für das abtöten von Bakterien und Pilzen.

Zusammenfassung

Die richtige und regelmäßige Matratzenpflege und -reinigung bewirkt viel, um die Lebensdauer der Matratze zu verlängern. Oft ist die Pflege und Reinigung einfacher und weniger zeitaufwendig als man denkt. Wenn man die Matratzenpflege zur Routine macht, trägt man viel zur Betthygiene bei, verbessert die Schlafqualität und verlängert die Lebensdauer der Matratze.

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